
Ausstellung:
Sonntag, 8. Februar – Sonntag, 1. März 2026
Vernissage:
Sonntag, 8. Februar 14 – 17 Uhr
Öffnungszeiten:
Freitag von 17 – 20 Uhr
Samstag und Sonntag von 14 – 17 Uhr
Finissage:
Sonntag, 1. März 14 – 17 Uhr
Bereits zum 3. Mal findet in der Kulturschüür Männedorf die FOMA mit Fotoschaffenden aus der Region statt.
Ab dem 8. Februar wird wieder die «Fotografie Männedorf» zu sehen sein. Die unter dem Kürzel FOMA bereits etablierte Plattform für regionale Fotoschaffende lockte im letzten Jahr 650 Fotobegeisterte in die Kulturschüür an der Alten Landstrasse – ein neuer Rekord. Dieses Jahr sind sechs Fotografinnen und Fotografen vertreten, die wiederum ein breites Spektrum präsentieren – Landschafts-, Tier- und Streetfotografie, Foto-Siebdrucke, Inszenierungen, Portraits sowie digitale Farb-Impressionen.
Irene Christen-Dürig hält Eindrücke, Stimmungen und Situationen fest – oft flüchtige Momente, die weit über das Bildformat hinausreichen, farbig, auffällig und teilweise digital am Computer optimiert oder nachbereitet. Mit ihren oft grossformatigen Farbexplosionen hat sie bereits an über 100 Ausstellungen teilgenommen.
Die Männedörfler Fotografin Sarah Ley zeigt ein wildes Potpourri aus ihrem Schaffen. Ihre Bilder sind bunt, blumig und vor allem: humorvoll. Zu sehen sind Inszenierungen von Gruppen – wie den Meilemer Vereinen – Portraits von Künstler*innen und anderen Berufsgruppen und dazwischen ab und an ein Blumenbild – zur Beruhigung der Augen.
Die norwegische Grafikerin Reidun Kleven lebt zeitweise in Männedorf und zeigt vierfarbige Foto-Siebdrucke – ein nicht nur zeit- und arbeitsintensives Druckverfahren, sondern auch anstrengende Handarbeit. Das Resultat: einzigartige Baum- und Landschaftsbilder mit ganz besonderer Anmutung, ergänzt durch Collagen und Zeichnungen.
Der in Männedorf lebende klassische Natur- und Landschaftsfotograf Roman Haltinner hat sich auf die riesigen Alaska Braunbären spezialisiert, die an der Katmai-Küste auf der Alaska-Halbinsel leben. Dort steht er ihnen Aug in Aug gegenüber und liefert atemberaubende Tierportraits aus einer noch mehrheitlich intakten Umwelt.
Landschaften im Norden begeistern auch den Männedörfler Fotografen Roberto Huber: Seine fast abstrakt wirkenden Gletscherbilder aus Island und Grönland erinnern zum Teil an Kohlezeichnungen. Auch gelingt es ihm, gekonnt das magische Eisblau einzufangen und uns so eine stille und zerbrechliche Schönheit vor Augen zu führen.
Thomas Pfister hat sich auf den Strassen von Männedorf umgesehen. Seine eigenwillige Interpretation von Street-Photography zeigt Details, die sonst mit Füssen getreten werden: Pech-Vögel und andere skurrile Tier- und Menschenformen, Licht und Schatten, Doppelbödiges.






